Bootsurlaub 2002

Bordbuch

Vom 18.5.2002 bis 25.5.2002

Teilnehmer:

Elke, Kurt, Sebastian, Svenja, Viktoria, Frederick, Sabine und Helmut

Bootsname:

KARAUSCHE

Samstag, 18. Mai 2002

1:30 Uhr: aus  den  Kojen, Auto  vollends  geladen  ab nach  Spöck.

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3:00  endlich  auf  der  Autobahn.  Hoffentlich  wird’s  heute  nicht  so  heiß, der  Verdampfer  der  Klimaanlage  ist  undicht. Nach  einigen  Pinkelpausen  und  ohne  jeglichen  Stau  gab's  gegen  8.00  das  Frühstück  und  eine  Tankfüllung  für  die  braven  Autos.

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9.30  an  Potsdam  vorbei  kein  Stau. 10.30  Autobahndreieck Havelland: nur ein wenig zähfließend. Schuld ist eine Wildsau, die aber bereits am Haken hing, als wir vorbeifahren. Schwein gehabt....

11:50  endlich da:  Marina Claassee

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Wir sind die ersten, das Boot kann aber erst ab 13:00 übernommen werden. Also ab zum Speisen. Der Chef der Hafenkneipe kocht persönlich und das vorzüglich! Der Zander zart, der Salat knackig frisch und die Pute saftig. Danach: beladen, Bootsübergabe und gegen 15:00 ab die Post.

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Bei strahlendem Sonnenschein ging's durch die Müritz in Richtung kleine Müritz und diese quer durch in die Müritz-Havel Wasserstraße. Da wir alle sehr müde waren, wurde kurzerhand beschlossen, hinter der Schleuse Mirow im Mirower See anzulegen und zu übernachten. Das Abendbrot bestand aus Wurst, Käse, Oliven, Peperoni und kräftigem Schwarzbrot. Bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang mit Ramazotti wurden noch ein paar Fische aus dem Wasser gezogen. Dann Betten machen und abliegen bereits um halb 10. 

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Pfingstsonntag, 19. Mai 2002

Nach einem ausgiebigen Schlaf bis 9 wurde ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Eiern, Wurst, Marmelade, Käse und und und aufgetragen.

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Derart gestärkt haben wir eine Wanderung zum Mirower Schloss und in den Glockenturm der dortigen Kirche gemacht.

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Leider leider wurde der Regen immer heftiger. Als ein kleines Stück blauer Himmel uns optimistisch stimmte, wurde abgelegt.

Ab in Richtung Süden durch den Zotzensee, den Mössensee,  durch die Schleusen Diemitz, Canow und Wolfsbruch in Richtung Hafendorf Maria Wolfsbruch. Für die vielen Kanuten, die an diesem Pfingstwochenende unterwegs waren, war es eine willkommene Entspannung, sich einige Meter an unserem Heck ziehen zu lassen und für unsere Kinder war es ein Abenteuer erster Ordnung. Als wir dann den Kindern noch vorschlugen, irgendwo in einem ruhigen See zu ankern, waren sie nicht mehr zu halten. Also: Steuerbord und rein in den großen Prebelowsee, Anker auswerfen und Angel raus. Schade nur, dass es noch einmal heftig regnete, aber nach jedem Regen folgt Sonnenschein... Der blaue Himmel der sich dann zeigte stimmte uns optimistisch für den kommenden Tag. 

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Pfingstmontag, 20. Mai 2002

Es ist wunderschön, morgens aufzuwachen, aus dem leicht schwankenden Boot zu schauen und über einem Spiegelglatten See die Sonne aufgehen zu sehen. Strahlend blauer Himmel, kein Wind, angenehme  20 Grad das ist der Pfingstmontag morgen auf dem großen Prebelowsee. 

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Für diesen Tag haben wir nur eine kurze Tour geplant. Richtung Süden nach Rheinsberg. Den dortigen Bootshafen hatten wir schon am Mittag erreicht. Kurt, Sebastian und ich entschieden sich für eine Runde Boule, während die anderen eine Kutschfahrt unternahmen. Weil es erst halb drei war als wir unseren Spaziergang beendet hatten, und das Wetter zum baden einlud, wurde ein Ankerplatz gesucht. Die erste Stelle die wir uns aussuchten war allerdings zu windig, der Anker hielt nicht. Also weiter an eine etwas Windgeschütztere Stelle im Grienerick See. Gemeinsam mit zwei weiteren Sportbooten warfen wir Anker. Einmal mehr war Sabine diejenige, die den anderen beim schwimmen zusah. Das Wasser war schweinekalt, aber nicht zuletzt deshalb wohltuend erfrischend.

Ein wenig Sorge hatten wir schon, in dieser windigen Nacht vor Anker zu übernachten. Aber die Tatsache, dass weiter Boote auch dort ankerten, beruhigte uns.

Nach einem ausgiebigen Vesper, ein (oder mehreren) Glas Rotem und einigen Ramazotti ging's ab in die Kojen.

Der Schlaf gab uns die Energie für den abenteuerlichen..

Dienstag, 21.Mai 2002

Als ich so gegen halb 8 die Augen aufschlug brauchte ich eine Weile, um zu realisieren, was sich gegenüber dem Vorabend verändert hatte. Der Wind.. Er blies nun stark landeinwärts und unser Boot war dem Ufer bereits gefährlich nahe gekommen. Schnell wurde Kurt aus der Koje geschmissen um den Anker zu lichten. Also heute ohne Frühstück nichts wie weg.

Zwischen Flusskilometer acht und neun befindet sich eine kleine Brücke. Aus etwa 200metern Entfernung war vor dieser Brücke ein herrenlos treibendes Ruderboot auszumachen. Am Flussufer trieben etliche Teile wie Ruder, Anglerkoffer, Kleidung und so weiter herum. Wir beschlossen, die Teile einzusammeln, zurück ins Boot zu legen, und das Boot am Kanalufer festzumachen.

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Gesagt getan. Nach einer weiteren Stunde konnte es weitergehen.....immer noch mit leerem Magen. Da wir keine Anlegestelle finden konnten, unsere Mägen aber schon laut knurrten, wurde im Bikow See so lange im Kreis herum gefahren, bis alle satt waren. Danach gings zielstrebig weiter zu unserem Lieblingshafen: Marina Wolfsbruch.

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Dort wurde bei Volleyball getobt:

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Und schließlich todmüde fielen wir in die Kojen.

Mittwoch, 22.Mai 2002

Nach dem Frühstück in der Marina wurde gegen 11.00 abgelegt in Richtung 'Güllepumpe' und Wasser bunkern. Währen wir arbeiteten schlenderten die Damen im Hafen umher, wo Elke ihr Traumboot, eine Grand Classic entdeckte. 

Nach einer ausführlichen Beschau, konnte die Fahrt in Richtung der Schleuse Wolfsbruch fortgesetzt werden.

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Durch den Ellbogensee ging es dann in Richtung Wesenberg, wo wir gegen 15.00Uhr ankamen. Ein herrliches Fleckchen Erde mit einem wunderbaren kleinen Hafen und einem Grillplatz, der für uns wie geschaffen war.

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Nach ein paar Runden Boules und Fußball, hatten wir die notwendige Bettschwere (der Schnaps tat sein übriges!).

Donnerstag, 23.Mai 2002

Der Tag fing gut an: frische Brötchen aus der Landbäckerei 'Emma'. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Neustrelitz. Leider hatte die Vorhersage Gewitter angekündigt, und der Himmel sah auch nicht gut aus. Aber trotzdem schafften wir es trocken bis in den neuen renovierten Hefen von Neustrelitz. Kaum hatte wir das Boot verlassen, um die Umgebung zu erkunden, kam auch schon die Sonne heraus. Neustrelitz ist ein malerischer Ort mit einer schönen Fußgängerzone.

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Als der Hunger begann uns zu plagen beschlossen wir in einem gut bürgerlichen Lokal nahe der Fußgängerzone einzukehren. Die Kids wollten alle Pommes und die Erwachsenen hatten Soljanka oder Salat.

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Am Nachmittag mussten wir leider schon wieder die Rückfahrt in Richtung Heimathafen antreten. Um19.30 trafen wir an der schleuse Canow ein, die leider schon geschlossen war. Also machten wir fest, und spazierten noch ein wenig durch die Landschaft. Auch der aufkommende Regen konnte unserer guten Laune nicht anhaben. Leider regnete es richtig heftig und das die ganze Nacht hindurch. Ein angenehm wohliges Gefühl, sich abends in die Koje zu legen während draußen der Regen an die Bordwand prasselt.

Freitag, 24.Mai 2002, letzter Tag

Nach einem herrlichen gemütlichen Frühstück mit Brötchen aus 'Claudias Verkaufseck', mussten wir bis 12.30 warten, bis wir endlich durch die Schleuse konnten. Natürlich hatten wir nach der Schleusendurchfahrt schon wieder Hunger. Sofort wurde festgemacht und zu Mittag gegessen. Nach der Fahrt durch die kleine Müritz wurde bei strahlendem Sonnenschein wurde gegen 18.00 in Marina Claassee wieder festgemacht.

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Noch ein letztes herrliches Abendessen im 'Kaptains Inn' mit frischem Roastbeef, Kinderspaghetti, Lachs und Matjes. Dort hatten wir nichts besseres zu tun, als schon den nächsten Bootsurlaub zu besprechen.

 

Wer noch mehr Bilder sehen will:

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